Der ungezähmte Mann

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Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit

Von John Eldredge

Schon vor einiger Zeit wollte ich etwas zu diesem Buch schreiben, jetzt komme ich dazu. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Männer (besonders für Weicheier, Schattenparker und Bergabbremser), aber auch für Frauen, die ihren Mann verstehen wollen. Im Grunde geht es darum, dass Männer von Gott als Abenteurer, Helden, Eroberer, Kämpfer, stark und leidenschaftlich geschaffen worden sind. Diese Eigenschaften passen Heute aber nicht mehr in die Gesellschaft und werden durch diese auch ausgetrieben. Frauen wollen einen gemütlichen Mann, das Schulsystem ist dem lernen einer Frau angepast und in Gemeinden will man nur den netten Mann. Zu all dem, versagen viele Väter ihren Söhnen, auf dem Weg ein Mann zu werden, ein Hindernis sind. All das ist gegen das, wiederspricht dem, wie der Mann geschafen ist.

Gott hat Männer so geschaffen, wie sie sind, weil wir ihre Fähigkeiten und Eigenschaften brauchen. Ja, ein Mann ist ein gefährliches Wesen. Gefährlich wie ein Skalpell. Es kann verletzen - oder es kann Ihr Leben retten. Das Skalpell wird nicht dadurch sicher, dass man es stumpf macht. Vielmehr gibt man es jemandem in die Hand, der genau weiß, wie er damit umgehen muss.

Wenn Sie sich mit Pferden auskennen, dass werden Sie wissen, dass ein Hengst problematisch sein kann. Hengste sind stark, sehr stark, und eigensinnig. Hengste mögen es überhaupt nicht, wenn man sie aufzäumt und sie können von einem Moment zum anderen aggresiv werden - vor allem, wenn Stuten in der Nähe sind. Ein Hengst ist schwer zu zähmen. Wenn Sie ein gutmütigeres, ruhigeres Tier wollen, dann gibt es eine einfache Lösung: Kastrieren Sie ihn. Ein Wallach ist sehr viel umgänglicher. Sie können ihn buchstäblich an der Nase herumführen - er wird es mit sich machen lassen, ohne Widerstand. Ein Wallach hat nur einen Mangel: Er kann kein Leben weitergeben. Ein Hengst ist wirklich gefährlich, aber wenn Sie das Leben wollen, dass in ihm steckt, dann müssen Sie auch seine Gefährlichkeit akzeptieren. Beides gibt es nicht zusammen. (S. 114 - 115)

Genau das passiert. Schulen, die Gesellschaft, Frauen… sie alle machen Männer “gefügig” und vermissen dann die Leidenschaft. Dann werden Männer Lust- und Abtriebslos. Wie ein kastrierter Hengst. Dann fehlt in der Familie derjenige, der führen sollte und Gemeinden mangelt es an Männern die das Heft in die Hand nehmen können. Männern wird die Abenteuerlust genommen, aber Entschlossenheit wird erwartet.

Keinesfalls will der Autor hier aber die völlige Unabhängigkeit von Männen. Vielmehr sollen sie Kämpfer an der Seite Gottes sein. Wie David, der ein wilder Kämpfer, Held und Krieger war, aber Gott als seine Stärke nannte (Psalm 18,1; 22,19; 59,9). Es geht darum, die eigene Stärke zu entdecken und mit Gott an der Seite neue Abenteuer zu wagen.

Wenn Sie Gelegenheit hätten, das zu tun, was Ihnen wirklich wichtig ist, was würden Sie machen? Fragen sie nicht nach dem Wie; das würde Ihre Sehnsucht augenblicklich ersticken. Wie ist niemals die richtige Frage; nur der Unglaube fragt Wie und meint: “Solange ich nicht den Weg vor mir klar erkennen kann, werde ich es nicht glauben und werde keinen Schritt in diese Richting machen.” … Um das Wie kümmert sich Gott. Er aber fragt Sie nach dem Was. Was steht in Ihrem Herzen geschrieben? Was macht Sie lebendig? (S. 261)

3 Kommentare bis jetzt

  1. Peter G. 01-03-2008 3:02 am

    kaum zu glauben das es heute noch Menschen gibt die Männer ermutigen das zu werden wofür sie geschaffen sind

  2. 's michl 01-03-2008 10:07 pm

    rofl das schönste an dem beitrag hier ist die werbung drunter: >>Lassen Sie den reinrassigen Hengst “Sacromonte” Ihre Stute(n) decken.

  3. [...] Buch ist wie das Buch von John Eldredge Der ungezähmte Mann, nur das er es mit seiner Frau für Frauen geschrieben hat. Es ist sehr ehrlich, persönlich und [...]

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